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Wirtschaftsjunioren Nordfriesland und Bundestagsabgeordneter Ingbert Liebing besuchen das Hotel Budersand in Hörnum auf Sylt

2009-09-11 00:00 von admin

Ein hervorragendes Beispiel für ein gelungenes Konversionsprojekt ist das Hotel Budersand in Hörnum auf Sylt. Nachdem jahrelang Unsicherheit herrschte was mit den ehemaligen Bundeswehrliegenschaften in der Inselgemeinde geschehen sollte, ist vor 5 Jahren das Projekt Budersand auf den Weg gebracht worden, erinnert sich Ingbert Liebing Bundestagsabgeordneter und Förderer des Hotelprojektes an der Südspitze der Insel. Wo vor einigen Jahren noch unansehnliche Brachen das Bild prägten, steht heute ein mondänes Hotel und ein exklusiver 18-Loch Golfplatz. Investorin und Eigentümerin Claudia Ebert war von dem Projekt sofort begeistert. Ich komme schon seit meiner Kindheit regelmäßig auf die Insel und habe ein ganz besonderes Verhältnis zu Sylt entwickelt, so die passionierte Golferin. Das Besondere am Hotel Budersand ist die klare und moderne Architektur, die sich deutlich von anderen Angeboten auf der Insel abhebt. Dazu die einmalige Lage direkt am Wattenmeer in Mitten eines landwirtschaftlich reizvollen Golfplatzes in den Dünen.

 

Seit etwa einem Jahr läuft nun der Hotelbetrieb und wir sind äußerst erfolgreich, so die Geschäftsführerin weiter. Das 5 Sterne Superior-Hotel beschäftigt über 100 Mitarbeiter und bietet etwa 80 Gästezimmer mit erstklassigem Komfort. Besonders beeindruckt waren die Wirtschaftsjunioren von der Personalpolitik des Unternehmens. Wir haben zahlreiche Wohnungen und Häuser in Hörnum gebaut und gekauft, um Unterkünfte für unsere Mitarbeiter zur Verfügung stellen zu können, so die Geschäftsführerin. Besonderen Wert legen wir auf die Ausbildung und Qualifizierung unseres Personals. Bedauerlicherweise konnten wir im letzten Jahr nicht alle Ausbildungsplätze besetzen. Besonders beeindruckt zeigten sich die Wirtschaftsjunioren von der klaren Architektur, dem exklusiven Spa-Bereich, sowie der professionellen Vermarktungsstrategie des Unternehmens. Ihre Investition in Hörnum ist ein Glücksfall für den Kreis Nordfriesland, so Sönke Klopfer Vorsitzender der Wirtschaftsjunioren NF. Ihnen ist es zu verdanken, dass Sie hier einer der anspruchsvollsten Golfkurse Deutschland entstanden ist und dadurch die Insel Sylt als Urlaubsstandort noch attraktiver wird, so der Steuerberater aus Jübek. Nach einer 3-stündigen Betriebsbesichtigung verabschiedete Frau Ebert die Wirtschaftsjunioren mit den Worten: „Mit dem Hotel Budersand ist ein Traum in Erfüllung gegangen. Leider komme ich jetzt kaum noch zum Golfspielen.“

 

Peter Becker

Betriebsbesuch: Firma Johannes Topf Baubeschlag GmbH 11.06.2009

2009-06-11 23:00 von admin

Wirtschaftsjunioren Nordfriesland

 

Bei einem Besuch der Johannes Topf Baubeschlag GmbH haben sich die Wirtschaftsjunioren Nordfriesland über das Husumer Traditionsunternehmen Johannes Topf Baubeschlag informiert. Der Geschäftsführer Rickmer Johannes Topf berichtete zunächst über die 174-jährige Unternehmensgeschichte, die 1835 mit seinem Ururgroßvater begann und die er heute in fünfter Generation erfolgreich fortsetzt.


Das Unternehmen hat sich vom Eisenwarenhändler über den Handel mit „Pütt und Pannen" zum heutigen Großhandelgeschäft als Dienstleister für das holz- und kunststoffverarbeitende Handwerk entwickelt. „Unsere besondere Stärke ist der 24-Stunden Lieferservice, den wir in ganz Schleswig-Holstein und Hamburg anbieten können. Wir verstehen uns nicht nur als Händler, sondern auch als Dienstleister, der die Wünsche des Kunden möglichst schnell, flexibel und in hoher Qualität erfüllt. Um diesen Anspruch auch gerecht zu werden, sind wir nicht nur nach ISO 9001 zertifiziert, sondern wir leben auch danach, berichtet der Geschäftsführer, dessen Unternehmen auch in Zeiten der Wirtschaftskrise noch keinen nennenswerten Einbruch verzeichnen musste", erklärte Topf.
Auf die Frage des Vorsitzenden der Wirtschaftsjunioren Sönke Klopfer, worin denn die Stärke seines Unternehmens in der Krise zurückzuführen sei, nannte der Geschäftsführer drei Erfolgsfaktoren: „Ein weitestgehend Eigenkapital finanziertes Unternehmen, ein großer Kundenstamm und ein hervorragend geschulter Außendienst. Wir haben über 3800 Kunden und sind nicht von Großkunden abhängig, wodurch uns eine große Stabilität auch in schwierigen wirtschaftlichen Zeiten gegeben ist." Gerade in Krisenzeiten böten sich aber auch erhebliche Marktchancen, so der der Geschäftsführer weiter. „Seit meinem Eintritt in das Geschäft vor 20 Jahren ist die Zahl der Mitbewerber dramatisch eingebrochen. Auch in der heutigen Zeit werden allerorten wieder Kapazitäten frei und hier ist es wichtig, mit einem guten Außendienst sofort in die Lücken zu stoßen."


Beeindruckt waren die Jungunternehmer um Klopfer auch von der Lagerorganisation des Unternehmens, das über 30.000 Handelsartikel vertreibt und 20.000 auf Lager vorrätig hält. Um die Lagerhaltung zu optimieren, hat das Unternehmen gerade erst in ein automatisches Regalsystem investiert. Durch dieses Regalsystem werden die bestehenden Lager deutlich besser ausgenutzt und die Kommisionierer können die Ware schneller zusammenstellen. Topf Baubeschlag beschäftigt derzeit 60 Mitarbeiter, wovon acht eine Ausbildung als Groß- und Außenhandelskaufmann oder als Kraftfahrer absolvieren. Der Geschäftsführer der Wirtschaftsjunioren, Peter Becker, lobte die hohe Ausbildungsquote des Unternehmens und verwies auf die besondere soziale Verantwortung, die das Unternehmen hierbei übernehme.